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Zenobia ist eine Unsterbliche und wird von Niten und/oder Prometheus um Hilfe bei der Schlacht in San Francisco gebeten.

Historisches Bearbeiten

Zenobia ist wahrscheinlich Septimia Zenobia nachempfunden, welche 267 bis 272 nach Christus Herrscherin Palmyras und des römischen Ostens war. Sie war die zweite Gemahlin von Septimius Odaenathus. Auf aramäisch trug sie den Namen Bat-Zabbai.

Sie wurde im Jahr 240 geboren und heiratete mit fünfzehn Jahren ihren Ehemann Odaenathus. Mit diesem hatte sie einige Kinder, jedoch ist nur ihr Sohn Vaballathus bekannt. Ihr Mann wurde durch sein hartes militärisches Durchgreifen und seine Eroberungen der wichtigste Mann im Orient. Zenobia spielte bis zu dessen Ermordung 267 keine große Rollen. Wie genau er und sein Sohn aus erster Ehe starben, ist unklar: Es werden entweder Streitigkeiten innerhalb seines Clans, die Beseitigung durch die römischen Herrscher aufgrund zu großer Macht oder eine als eher unwahrscheinlich angesehene Tötung Zenobias vermutet.

Nach dem Tod herrschte sie als Vormund für ihren eigenen Sohn, auch wenn die Vererbung des Postens eigentlich nicht möglich war. Augrund einiger Probleme in der Innen- und Außenpolitik schritt der Kaiser jedoch nicht ein.

Zwar respektierte sie die Obermacht des römischen Reiches, nutzte jedoch trotzdem dessen Krise, um ihren Einflussbereich zu erweitern.

Sie galt als sehr gebildetet, sprach neben ihrer Muttersprache noch Latein, Griechisch und Ägyptisch und hielt am Hof einige sehr gebildete Männer und Berater.

Nach dem Regierungswechsel in Rom änderte zunächst nichts an ihrer Beziehung zum Kaiser, begann aber 270, das römisch kontrollierte Arabien zu unterwerfen und griff auch Ägypten an, wobei ihre Beziehungen sie unterstützten. Nach einigen Konflikten dort, behauptete sie, eine Nachfahrin Kleopatras zu sein. Allerdings stellt sie auch die Behauptung auf, vom Selekuidenkönig Alkiochos abzustammen. Neben Ägypten und Arabien brachte sie auch Teile des östlichen Kleinasiens unter ihre Kontrolle.

Als die Regierung in Rom abermals wechselt, werden Münzen mit dem Bild des Kaisers Aurelius und ihres Sohns geprägt, wobei dieser keine "rebellischen" Titel wie Imperator trägt, weshalb manche Historiker glauben, dass Zenobia sich nicht gegen die Obermacht Roms erhoben hat, sondern rebellische Bewegungen in der Annahme, Rom würde sie billigen, zerschlug.

Jedoch zieht Kaiser Aurelius 272 gegen Zenobia und ihren Sohn, welche er als sehr gefährlicher einstuft als andere Feinde. Nach diesem Bruch mit Rom lässt sich Zenobia als Augusta und ihren Sohn als Augustus ausrufen, womit sie den Titel von Kaisern annimmt.

In diesem Krieg benutzte Zenobia ihre militärischen Kräfte - von denen in erster Linie Bogenschützen und gepanzerte Kavallerie gefährlich waren - um Syrien zu kontrollieren. Zusätzlich besaß sie große finanzielle Mittel.

Durch gute Strategien schafften die Römer es, Zenobia eine Niederlage einzubringen, woraufhin sie mit einem ihrer Generäle aus Antiochia nach Emesa, wo sie ein angeblich 70.000 Mann starkes Heer besaß, auf das der Kaiser nach einigen Siegen zu marschierte. Auch hier gewann er und nach zunehmend feindlicher Stimmung zog Zenobia sich Palmyra zurück, wobei sie große Mengen an Geld nicht hatte mitnehmen können und die dem Kaiser in die Hände fielen.

In einem darauffolgenden Kampf soll Zenobia keine sonderlich große Führungsrolle mehr gespielt haben und anschließend versuchte sie, ins Perserreich zu fliehen. Jedoch wurde sie von römischen Jägern eingefangen und Aurelian vorgeführt.

Bei einer anschließenden Gerichtsverhandlung schaffte Zenobia es, den Großteil der Schuld auf ihre Berater abzuschieben, welche hingerichtet wurden. Sie selbst wurde verschont - die Hinrichtung einer Frau wäre unwürdig - und beim römischen Triumphzug vorgeführt werden sollte.

Was anschließend geschah, ist nicht klar überliefert: In einigen Versionen soll sie in Rom angekommen sein, in anderen starb sie durch die Weigerung, Nahrung zu sich zu nehmen oder einer Krankheit.

Biografie Bearbeiten

Die silberne Magierin Bearbeiten

Es wird erwähnt, dass Prometheus und/oder Niten sie um Hilfe in der Schlacht um San Francisco gebeten haben. Sie sagt zu und wolle mit dem Greyhoundbus kommen, welcher jedoch bei dem starken Nebel nicht fährt. Auch der Ältere Pyrgo fährt mit ihr, wovon auch Barbarossa weiß. Perenelle erwähnt, dass sie Zenobia kenne und ihr nicht traue.

Sie kommt nicht an und tritt auch nicht direkt auf.

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