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Jeanne d'Arc, jedoch von allen Johanna von Orléans genannt, ist ein wiederkehrender Charakter in der Nicholas-Flamel-Serie. Sie ist mit dem Comte von Saint-Germain verheiratet, sieht Scathach als Schwester und Perenelle und Nicholas Flamel als ihre Eltern an. Von Geburt an ist sie eine Humani, wurde jedoch durch Scathachs Vampirblut unsterblich.

Aussehen Bearbeiten

Johanna wird als ungefähr so groß wie Sophie beschrieben, ist jedoch unglaublich zierlich. Ihre Haut ist ohne jede Unreinheit und tief gebräunt, ihr schmales Gesicht wird von riesigen, grauen Augen beherrscht. Ihre Haare sind kastanienbraun, jedoch kurz geschoren. Dass sie diese Frisur trägt, kann entweder pragmatische Gründe haben oder sie daran erinnern, dass sie zum Tode verurteilt worden war, da man ihr vor ihrer angeblichen Hinrichtung die Haare schor.

Alter Bearbeiten

Johannas Alter kann man sehr genau festlegen: Sie ist ungefähr sechshundert Jahre alt (zum Stand der Saga 595) und wurde am 6. Januar 1412 geboren. Selbstverständlich ist diese Zahl jedoch nicht 1oo%-ig stimmend, da sie mit höchster Wahrscheinlichkeit durch die Schattenreiche gereist ist, von denen einige ein anderes Zeitverständnis haben.

Waffen, Kampf und Fähigkeiten Bearbeiten

Da Johanna von Scathach trainiert wurde, auf dem Schlachtfeld viel Erfolg hatte und ebenfalls ziemlich alt ist kann man davon ausgehen, dass sie viele Waffen beherrscht. Jedoch ist die Waffe ihres Vertrauens ein Breitschwert, welches länger ist als sie selbst und dass laut Josh so aussieht, als ob sie es nicht einmal schwingen könnte.

Außerdem besitzt sie eine silberne Aura und kann diese als Waffe benutzen, beispielsweise sie zu einer Rüstung oder Pfeile und Bogen formen. Sie kann Menschen mit gleichfarbigen Auren außerdem helfen, ihren Geist zu ordnen (wie bei Sophie im zweiten Band).

Historische Überlieferungen lassen schließen, dass sie eine seherische Gabe hat, die möglicherweise in der Familie liegen könnte (ihr Vater sieht sie im Traum mit den Soldaten reiten und sie selbst wusste von ihrer Gefangennahme). Jedoch wird dies in den Büchern nicht erwähnt.

Handlung Bearbeiten

Vor den Büchern Bearbeiten

(Quelle: Die Wahre Geschichte der Jeanne d'Arc)

Jeanne wurde am o6. Janaur 1412 in Domrémy als Tochter von Jaques d’Arc und dessen Frau Isabelle Romeé geboren. Sie hatte drei ältere Brüder namens Pierre, Jean und Jaquemin sowie eine jüngere Schwester, Catherine.

Die Familie d’Arc besaß ein kleines Gasthaus sowie Weideland. Sie lebten ein bescheidenes, aber nicht lebensbedrohliches Leben, wie die offiziellen Quellen sagen. Johanna erwähnt aber, dass sie schon in schlechten Verhältnissen gelebt hat (Bd. 2: "Du hast es geschafft, aus einem armen Bauernmädchen [...]" zu Scathach). Das Haus steht immer noch.

Über ihre Kindheit ist nicht viel bekannt. Sie lernte wie man den Haushalt führt und hütete ebenfalls das Vieh. Als junges Mädchen spielte sie mit anderen Kindern an einer Eiche, in deren Nähe es heilendes Wasser sowie Feen geben sollte. Dies könnte ihre erste Begegnung mit der zweiten Welt gewesen sein. Lesen konnte sie damals noch nicht.

Mit dreizehn hörte sie das erste Mal die Stimmen einiger Heiliger (Hl. Katharina, Hl. Magareta und Erzengel Michael). Sie sagten ihr, sie solle Frankreich von den Engländern befreien und Dauphin auf den Thron bringen. Ob die Stimmen tatsächlich den Älteren, die einst die Heiligen gewesen waren (sollten diese existiert haben) gehörten oder ob andere Wesen, die mit welchen auf Englands Seite verfeindet waren oder schlicht und einfach Interesse daran hatten, dass Frankreich wieder in französische Hand fiel, ist ungeklärt. Scathach wurde wahrscheinlich frühestens zu diesem Zeitpunkt auf sie aufmerksam, wenn sie die Stimmen nicht inszeniert hat.

Es ist außerdem bekannt, dass sie verheiratet werden sollte, Jeanne die Verlobung aber vor Gericht als nichtig erklären ließ.

Ihr Vater hatte einst auch einen prophetischen Traum, in dem er sah, dass seine Tochter mit den Soldaten zog. Ihn als tiefgläubigen Katholiken schockierte dies, da eigentlich die einzige Möglichkeit, für eine Frau mit in den Krieg zu ziehen das Dasein als Dirne war. Er sagte deshalb einst zu seinen Söhnen: "Wahrhaftig, wenn ich wüsste, dass, was ich wegen meiner Tochter befürchte, wirklich geschehe, wäre es mir lieber, ihr würdet sie ertränken. Und wenn ihr es nicht tätet, so ertränkte ich sie selber."

Mit 17 Jahren verließ sie dann ihr Elternhaus, um in der Festung Vaucouleurs vor zu Sprechen. Jedoch wurde sie erst nach dem dritten Versuch von Robert de Baudricourt, dem Stadtkommandant von Vaucouleurs, angehört, nachdem sie bei ihren anderen Besuchen verhöhnt und abgewiesen wurde.

Am 22. Februar 1429 gab er ihr eine Eskorte, bestehend aus Jean de Metz und Bertrand de Poulengey. Die Eskorte erreichte am 5. März 1429, nach einem 11 tägigen Ritt durch Feindesland Chinon, wo Karl VII. zur damaligen Zeit wohnte, ihr Ziel. Dass Scathach zu diesem Zeitpunkt schon mit Johanna bekannt war, ist sehr wahrscheinlich.

Am französischen Hof wurde sie vom Dauphin (Thronerben) empfangen und überzeugte ihn davon, im Namen des Himmels gekommen zu sein. Wie genau sie dies bewerkstelligte, ist unklar. Bloß bekannt ist, dass sie sich mit ihm auf sein Zimmer zurückzog. Man behauptet, sie habe ihn an einer ihrer Visionen teilhaben lassen.

Anschließend wurde sie noch drei Wochen von Geistlichen und hochgestellten Persönlichkeiten auf ihre Glaubwürdigkeit prüfen, außerdem mussten Hofdamen ihre Jungfräulichkeit testen.

Nachdem dieser Test bestanden war ließ sich Jeanne eine Rüstung anfertigen und bekam eine kleine Truppe zusammengestellt. Um diese zu vergrößern schaffte sie es, aus Banditen Soldaten zu machen, ein Beispiel dafür ist Étienne de Vignolles, welcher besser bekannt als La Hire (bedeutet „Der Wilde“) war.

Sie zog nach Tours, dessen Statthalterin Yolande von Aragón war. Dort erhielt sie auch ihre Rüstung mit einem weißen Brustpanzer und ihr Banner, auf dem Lilien und der Gottvater abgebildet waren. Ob sie sich jedoch wirklich eine Rüstung anfertigen ließ, ist zweifelhaft, da sie ihre Aura zumeist als eine benutzt hat und das helle Silber auch als weiß wirken könnte. Auch verlangte sie ein Schwert. Eine Stimme (oder - in diesem Fall wahrscheinlicher - Scathach) sagte ihr, dass hinter dem Hauptalter der Kapelle von Saint-Catherine de Fierbois eines verborgen sei.

Zu ihrem Gefolge, das von Jean d‘Aulon angeführt wurde, gehörten auch ihre früheren Gefährten: Jean de Metz und Bertrand de Poulengey. Hinzu kamen  ihr späterer Beichtvater Jean Pasquerel, wie zwei Herolde (Heerverwalter, ein Offizieller Bote des Lehnsherrn, eine Vorform des Diplomaten.), zwei Pagen und wahrscheinlich auch schon vorher zwei ihrer Brüder, Pierre und Jean. Dass Scathach dabei war ist sehr wahrscheinlich.

Ihr erster, vom Dauphin erhaltener Auftrag, war das eskortieren eines Proviantzugs, welchen sie sicher ans Ziel brachte.

Durch diesen Erfolg motiviert wagten die französischen Truppen einen Ausfall, den Johanna anführte. Sie wurde von einem Pfeil oberhalb der Brust geschnitten und sank weinend zu Boden. Soldaten retteten ihr das Leben, in dem sie die Brustplatte lösten und die Blutungen stillten. Trotz der Verwundung blieb sie auf dem Feld, was Eindruck machte und die Moral des Heeres stärkte. Durch diesen Kampfgeist mussten die Engländer nach einem Tag weichen. Bis Juni 1429 waren die Engländer unter der Mitwirkung Jeanne d’Arcs aus den Burgen südlich der Loire vertrieben.   Trotz des Schwertes und des Panzers tötete Johanna nie einen Soldaten, wie die historischen Quellen sagen. Scathach berichtet im fünften Band jedoch anderes. Sie verabscheute Brutalität. Dies bestätigt sich beim Loire-Feldzug.

Als d’Arc später die vielen Toten sah, brach sie in Tränen aus. Noch mehr weinte sie, als sie die Brutalität eines Soldaten, der einen Gefangen brutal misshandelte und ihm tödliche Verletzungen zufügte. Daraufhin sprang Johanna vom Pferd, bettete den Kopf des Sterbenden auf ihrem Schoß und sprach ihm Trost zu.

Bis zum 18. Juni 1429 waren ebenfalls die Städte Meung und Beaugency eingenommen.

Am 17. Juli 1429 wohnte Jeanne schließlich der Krönung des Dauphin zu Karls VII. in Reims bei, wie sie es ihm versprochen hatte. Sie stand mit dem Banner in ihrer Hand neben dem Altar, was wohl der Höhepunkt ihrer "göttlichen" Mission war.

Dort sah Jeanne nach sieben Monaten ebenfalls ihren Vater wieder. Jaques wurde vom König empfangen und um den Dank an Johanna zu symbolisieren befreite er Domrémy, ihrem Geburtsort, für alle Zeiten von sämtlichen Steuern und Abgaben.

In der folgenden Zeit setzte Johanna sich dafür ein, nach Paris vorzustoßen, was der König jedoch ablehnte. Erst nach einigen Niederlagen, die vom König herbeigeführt worden waren, kam er Jeannes Wunsch im September nach. Jedoch misslang diese Schlacht ebenfalls, weshalb der König sich von der Heerführerin abwandte.

Trotzdem wurde Johannas Familie im Dezember des Jahres in den Adelsstand erhoben.

In der Osterwoche des folgenden Jahres hörte sie wieder eine Stimme, die ihr sagte, dass sie noch vor dem Johannistag in Gefangenschaft geraten würde.

So geschah es schließlich auch. Sie wurde am 23. Mai 1430 gegen 6 Uhr abends gefangen genommen. Ihre verbliebenen Soldaten wollten sie schützen, jedoch waren sie umzingelt. Im folgenden Kampf wurde Jeanne zu Boden gezogen und wehrte sich. Als jedoch ein herantretender Soldat ihr sagte, dass er ein Edelmann war, ergab sie sich und wurde mit Jean d’Aulon  und ihrem Bruder Pierre unter starker Beobachtung nach Maragny, dem Hauptquartier der Burgunder gebracht. Es war das letzte in der Geschichte dokumentierte Mal, dass sie eine Waffe trug.

Die Pariser Universität forderte den Herzog von Burgund, Philipp, dazu auf, sie der Inquisition zu übergeben, was er jedoch ablehnte. Johanna unternahm einen Fluchtversuch, der jedoch erfolglos blieb. Daraufhin brachte der Herzog  Johanna nach Schloss Beaulieu, wo die Frau Johanns, und ihre alte Tante, die Demoiselle de Luxembourg, residierten. Dort wurde Jeanne in ehrenvoller Haft gehalten. Die Frauen verstanden sich gut, was der Grund war, weshalb Johanna vorerst nicht an die Engländer verkauft wurde. Zudem boten sie ihr Frauenkleider an, die sie jedoch ablehnte, da dazu "noch nicht Zeit wäre".

Am 18. September 1430 starb die Demoiselle, und Jeanne erfuhr, dass sie den Engländern ausgeliefert werden sollte. Sie unternahm einen weiteren Fluchtversuch, welcher viel waghalsiger war als der erste: Sie versuchte sich mithilfe eines Seiles von dem Turm, in dem Sie gefangen war, abzuseilen. Das Seil riss jedoch und ließ sie aus großer Höhe auf den Boden fallen, wo sie bewusstlos aber unverletzt drei Tage lag. Ende November wurde Johanna für das Kopfgeld von 1o.ooo Franken an die Engländer verkauft.

Sie wurde von den Briten durch verschiedene Städte verschleppt, da sie Paris, wo die Geistlichkeit sie verurteilen sollte, zu unsicher hielt. Schließlich traf sie am 23. Dezember in der von Engländern besetzten Stadt Rouen ein.

Dort wurde Johanna in einem der Türme des Schlosses von Bouvreuil unter Bewachung englischer Soldaten eingesperrt. Angeblich wurde sie - wie für Ketzer üblich - anfangs in einem Eisenkäfig gehalten wurde. Belegt ist aber, dass sie Fußketten tragen musste, und ihr Hals und ihre Hände nachts in einen Holzblock gekettet wurden.

Der englische Kronrat ermächtigte am 3. Januar 1431 den Bischof Pierre Cauchon, den Prozess zu führen. Johanna wurden Aberglaube, Irrlehren und anderen Verbrechen gegen die Göttliche Majestät vorgeworfen. Insgesamt waren es 67 Anklagepunkte, die ihr zur Last gelegt wurden.

Der Prozess selbst begann am o9. Januar. Jeanne war auf sich gestellt und wurde von niemandem verteidigt. Sie war stark im Nachteil, da sie erst 19, ungelernt und von einer halbjährigen Kerkerhaft geschwächt war. Trotzdem hielt sie den bislang als freundliche Ermahnungen getarnten tückischen Fangfragen, Verdächtigungen, Beleidigungen sowie Drohungen des Tribunals stand.

Bevor jedoch die Verhöre begannen, schickten die Richter den Notar Nicolas Bailly in Johannas Heimat, um Erkundigungen über sie an Land zu ziehen. Bailly vernahm in Domrémy und den nächstliegenden Pfarreien 12 - 15  Zeugen. Er fand jedoch zu seinem Bedauern nicht Belastendes über sie heraus. Später wurde Johanna zum wiederholten Male einer Prüfung ihrer Jungfräulichkeit unterzogen. Diese wurde von der Herzogin von Bedford beaufsichtig und von Matronen durchgeführt. Das Ergebnis war klar: Johanna war immer noch Jungfrau.

Die Herzogin von Bedford soll den Wächtern daraufhin verboten haben, Jeanne wehzutun oder sie zu belästigen. Jedoch fand weder die Prüfung der Jungfräulichkeit noch der positive Ausgang der Erkundigung Baillys einen Platz in den Akten.

Am 21. Februar geschah die erste öffentliche Anhörung in der Kapelle von Rouen. Sie wurde geleitet von Waren Pierre Cauchon und Jean Lemaítre. Anwesend waren dort 43 Beisitzer sowie einige englische Beobachter.

Cauchon, der den Vorsitz führte, forderte Johanna auf, zu schwören, dass sie alle Fragen, die man ihr stellte, wahrheitsgemäß zu beantworten. Sie erwiderte, dass sie vielleicht nicht auf alles antworten aber nicht lügen würde.

Die Richter verlasen Johannas Kindheit, ihre Eltern und ihre Taufe. Danach forderte Johanna zum ersten Mal, dass man ihr die Fesseln abnehme. Auf die Bemerkung Cauchons, dass sie mehrere Male versucht hatte zu fliehen antwortete sie: Es ist wahr, dass ich fliehen wollte, und ich will es noch, weil es das Recht jedes Gefangenen ist, zu fliehen.

Während der nächsten fünf öffentlichen Verhöre verlief es sehr stürmisch. Um Johanna zu verwirren sprangen die Richter oft von einem Thema zum anderen oder stellten Fragen, die sie schon gestellt hatte. Jedoch schaffte Jeanne es gut sich gegen diese Hinterlist zu Wehr zu setzen, auch wenn sie oft kaltblütig, angriffslustig und vorsichtig verteidigen. Dass sie dies schaffte zeugt von großer Intelligenz.

Während der vierten Sitzung stand ihre Stimme im Vordergrund. Mehrere Fragen beantwortete sie jedoch nicht, da diese nicht zum Prozess gehörten. Als sie gefragt wurde, ob sie ihre Fahne oder ihr Schwert bevorzugen würde. Johanna antwortete, dass sie lieber die Fahne nehmen würde, weil sie es verabscheute Menschen zu töten und es noch nie getan hätte.

Am 1o. März begannen die Geheimverhöre, welche nicht mehr öffentlich waren. Sie bat, am Palmsonntag die Messe besuchen zu dürfen, jedoch wurde ihr das nicht gestattet. Sie weigerte sich außerdem wiederholt, Frauenkleider zu tragen, da sie sagte, dass Gott es ihr nicht gestatte.

Vom 18. Bis zum 24. März wurde dann das Protokoll der Befragungen und Antworten der Angeklagten zusammengestellt. Als der Notar Guillaume Manchon das Protokoll vor Johanna verlas, hatte sie keine Widersprüche.

Es wurde ihr angeboten, für schwierigere Fragen ein Mitglied des Tribunals zu wählen, was sie jedoch ablehnte.

Johanna erkrankte - wohl aufgrund körperlicher und seelischer Qualen. Am 18. April wurde sie von Cauchon aufgesucht, der behauptete, sie trösten und stärken trösten wollen. Allerdings ermahnte er sie, sich der Geistlichkeit nicht zu widersetzen, welche ihre Seele und ihren Leib heilen wollten und sie sonst fallen gelassen werden würde. Johanna jedoch erwiderte, dass sie sterben würde, wenn es Gottes Wille sei. Dies lässt entweder darauf schließen, dass sie zu damaliger Zeit wirklich noch an ihren Einsatz geglaubt hat, log oder die Aufzeichnungen falsch sind.

Am 9. Mai wurde ihr mit der Folter durch glühende Kohlebecken, Schrauben, Haken und Zangen gedroht. Jedoch ließ sie sich nicht beeindrucken, weshalb man ihr mit dem Feuertod drohte.

Am 23. Mai, als sie ein Jahr in Gefangenschaft war, wurden ihr dann ihre zwölf Schuldpunkte verlesen. Die ersten 4 Artikel bezogen sich auf die Stimmen, den Umgang mit den Heiligen, ihr Geheimnis mit dem König, sowie ihre Behauptung, kommende Ereignisse voraussagen zu können. Außerdem wurde die Tatsache, dass sie Männerkleidung trug als Gotteslästerung abgestempelt, ihr Sturz aus dem Tod als Selbstmordversuch gewertet und das Verlassen des Elternhauses als Verstoß gegen das Gebot die Eltern zu ehren. Des weiteren wurde sie blutrünstig, grausam genannt, man warf ihr vor, Götzendienste zu leisten und die Stimmen in ihrem Kopf (die wohl vom Teufel herrührten) zu verehren. Johanna war weiterhin unbeeindruckt und sagte, dass sie wüsste, was sie im Prozess gesagt hat, auch behaupten würde, wenn sie dem Tod ins Gesicht sähe.

Am nächsten Tag wurde Jeanne auf den Friedhof Saint-Ouen gebracht, auf dem man ihr schon einen Scheiterhaufen errichtet hatte. Man sagte ihr, dass sie, wenn sie ihre Aussagen nicht widerrufen würde, verbrennen würde. Sollte sie jedoch ihr vorherigen Aussagen bestreiten würde sie lebenslang in Gewahrsam der Kirche bleiben. Sie bestritt nichts.

Als man das Urteil verlas, brach sie zusammen, unterschrieb aber lächelnd mit einem Kreuz.

Man brachte sie zurück ins Schloss, wo man ihr den Kopf schor und in ein Bußgewand steckte. Außerdem wurde sie von drei englischen Soldaten bewacht, obwohl sie an einen Holzpflock gekettet und ihre Beine mit doppelten Eisenketten gefesselt waren. Sie konnte sich nicht bewegen.

Drei Tage später sollte Johanna ihre Männerkleidung wieder angelegt haben, als man sie in eine Zelle brachte. Dies hat sie getan, weil die Wächter grob zu ihr waren und sie sonst vergewaltigt hätten.

Am Morgen ihrer Hinrichtung betrat der Priester Jean Massieu die Zelle, begleitet von den Mönchen Jean Toutmouillé und Martin Ladvenu. Man kündigte Johanna ihre Hinrichtung an. Sie war verzweifelt und wünschte sich lieber enthauptet als verbrannt zu werden.

Einer der Mönche, Ladvendu, nahm ihr die Beichte ab und gab ihr ihre letzte Hostie.

So wurde Jeanne d'Arc am 3o. Mai 1431 um 9 Uhr auf den Marktplatz von Rouen gebracht, gefesselt in einem Karren sitzend und von 8o Soldaten eskortiert. Ihrr Urteil wurde verlesen.

Bevor man sie jedoch verbrennen konnte, kam Scathach in schwarzer Rüstung und einem gepanzertem Pferd und rettete Johanna das Leben. Nachher wurde behauptet, dass Johanna verbrannt worden wäre, da die Schande, dass ein Platz voller Bewaffneter nicht ausgereicht hatte, um eine einzelne Frau am Durchkommen zu hindern, nicht publik werden sollte.

Johanna war sehr krank und dem Tode nahe, weshalb Scathach sie zu den Flamels brachte, die ihr mithilfe einer Bluttransfusion das Leben retteten. Da sie nun Scathachs Vampirblut in den Adern hatte war sie unsterblich geworden, ohne an eine Substanz oder einen Älteren gebunden zu sein. Ebenfalls wurde sie Vegetarierin.

Ihren zukünftigen Ehemann Francis von Saint-Germain traf sie erst Jahrhunderte später, 1849. Bis dahin hat sie auf jeden Fall einen großen Teil ihrer Zeit mit Scathach verbracht und hat mit ihr einige Abenteuer bestanden.

Irgendwann zu einem unbestimmten Zeitpunkt lernte sie Palamedes und William Skakespeare kennen. Ersteren nannte sie immer Pally, auch - oder gerade weil - er es nicht mochte.

Während des Goldrauschs in Sacramento, Kalifornien traf sie also auf Francis. Sie konnten sich anfangs nicht leiden, da Johanna ihn berechtigterweise für einen Betrüger hielt, da er wertloses Land teuer verkauft hatte, indem er ein wenig Goldstaub dort verteilt hatte. Er war der Meinung, dass sie ein "unerträglicher Gutmensch" war. Zu dieser Zeit arbeitete Johanna in einem Krankenhaus und leitete eine Suppenküche für Goldsucher.

Sie trafen sich während des ersten Weltkriegs in Paris wieder, erst dann wurde ihnen klar, dass beide unsterblich waren. Beide lernten den anderen besser kennen und verliebten sich ineinander.

Heiraten taten sie vor einigen Jahren auf Hawaii mit einem großen Feuerwerk geheiratet hatten, nachdem sie Jahrezehnte lang zusammen waren. Dort hat sie auch eine Vorliebe für Kona-Kaffee entwickelt.

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