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Dagon ist ein Fischmensch und erlebte den Untergang von Danu Talis mit. Im 21. Jahrhundert arbeitet er für Niccolò Machiavelli.

Historisches Bearbeiten

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Biografie Bearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Er gehört zu einer sehr alten Rasse, welche zu den ältesten überhaupt zählten und die Meere bevölkerten.

Dagon war Gefängniswärter in Danu Talis (siehe Die silberne Magierin) und war während des Untergangs der Stadt dort. Während der finalen Schlacht trug er die Rüstung seines Vaters und hat sich genau wie alle anderen versteckt, als die Kräfte der Zwillinge auf der Großen Pyramide aufeinander geprallt waren und die Insel auseinander rissen. Seitdem schläft er kaum noch.

Achttausend Jahre nach dem Untergang der Stadt löschte Scathach seine gesamte Rasse in einer einzigen Nacht aus. Seitdem schwört er ihr Rache und hat sie einmal auf der Insel Capi mit einer Armee aus Fischmenschen angegriffen, was diese jedoch nicht als Bedrohung angesehen hat.

Vor vierhundert Jahren rettete Niccolò Machiavelli ihm auf unbekannte Weise das Leben. Seitdem steht Dagon in dessen Diensten. Später erwähnt er, dass er nicht nur bei dem Unsterblichen geblieben ist, weil dieser ihm das Leben gerettet hat, sondern auch, weil er keine Heimat mehr habe und Machiavelli und er sich nicht unähnlich seien.

Der dunkle Magier Bearbeiten

Dagon tritt zum ersten Mal auf, nachdem Nicholas Flamel, Sophie und Josh Newman und Scathach durch den Einsatz von Luftmagie vor Niccolòs Machiavellis Zugriff fliehen konnten. Im Auto fragt Machiavelli, wohin Flamel sich in seiner Heimatstadt Paris wenden würde.

Dagon schlägt vor, sich an Flamels alte Freunde zu halten, da dieser diese wahrscheinlich aufsuchen würde, da Menschen in ihrer Heimat unvorsichtiger werden. Auf die Frage, wo seine Heimat liege, erwidert er, dass es diese schon lange nicht mehr gebe, genauso wenig wie seine Leute.

Machiavelli stößt beim Durchsuchen seiner Datenbank auf den Graf von Saint Germain und erklärt Dagon, dass dieser ein alter Freund Flamels ist, was Dagon zu einem Lächeln veranlasst.

Nachdem Scathach in einem Café zwölf Beamte der RAID - einer französischen Sondereinheit zur Bekämpfung des Terrors - ausgeschaltet und den Ort vollkommen demoliert hat, kommt Machiavelli zu dem Entschluss, die Disir auf die Kriegerin anzusetzen. Dagon zweifelt die Entscheidung an und Machiavelli räumt ein, dass der Beschluss vielleicht nicht klug, aber nötig ist.

Später hat Machiavelli Flamel, die Zwillinge und Scathach am Eiffelturm eingekesselt, wobei letztere Dagon erkennt und ihn angreifen will, jedoch von Flamel zurückgehalten wird. Saint-Germain schafft es, durch ein Feuerwerk einen Menschenauflauf zu verursachen und der Gemeinschaft so die Flucht zu ermöglichen. Dagon bietet an, sich ihm und der Schattenhaften an die Fersen zu heften und ihnen zu folgen, da er ihren Geruch wahrnehmen kann, jedoch lehnt Machiavelli das Angebot ab, da er sich sicher ist, dass Saint-Germain sie zu einem seiner Häuser bringen wird.

Dagon ist sich sicher, dass Flamel den Polizisten, welche ihn verfolgen, entkommen wird und nimmt Scathachs Geruch wahr. Er erinnert sich an die Nacht, in der sie seine gesamte Rasse ausgelöscht hat und schwört sich, Rache an ihr zu nehmen, ganz gleich, was zwischen Machiavelli und Flamel noch passieren wird.

Nachdem Machiavelli Dee über seinen erneuten Fehlschlag informiert hat, kommt Dagon herein und berichtet, dass die Polizei die Überwachungsvideos auswertet und kommentiert Machiavellis Sorge über Saint-Germains Kräfte als unnötig, da das Feuerwerk harmlos gewesen sei. Als Machiavelli jedoch erwähnt, dass Saint-Germain den Eiffelturm wahrscheinlich auch hätte schmelzen können, widerspricht Dagon nicht und erwähnt, dass auch Scathach Flamel und die Zwillinge beschützt. Ebenfalls listet er auf, was Scathach erreicht hat und äußert die Vermutung, dass Machiavelli eine Armee braucht, um sie zu besiegen.

Machivelli beharrt auf die Disir und darauf, dass es eine jahrtausende alte Fehde zwischen ihnen und der Kriegerin gebe. Er bittet Dagon, sich nicht von seinen Gefühlen leiten zu lassen, da sie ihrem Ziel so nahe stehen, wie noch nie zuvor. Ebenfalls verspricht er Dagon, dass er die Schattenhafte jagen könnte, wenn die Disir versagen.

Dagon wirft ein, dass die Disir nicht unterliegen werden, da sie Nidhogg mitbringen, der durch die Zerstörung des Weltenbaums wieder freigelassen wurde. Diese Nachricht erfreut Machiavelli, allerdings gibt Dagon zu bedenken, dass das Monster die gesamte Stadt zerstören könnte, was Maciavelli jedoch inkauf nehmen würde, wenn dies Scathachs Vernichtung bedeuten könnte.

Als die Disir angekommen sind, ist er bei dem Gespräch zwischen ihnen, Machiavelli und Dee dabei und versucht, mit ihnen in der alten Sprache von Danu Talis zu kommunizieren, als diese Machiavellis Versuche, auf Lateinisch zu reden, nicht folgen.

Die Unsterblichen und die Disir haben sich auf Zusammenarbeit in der Sache, Scathach umzubringen geeinigt. Anschließend fährt Dagon sie zu Saint-Germains Haus und bleibt mit Machiavelli und Dee im Auto, als die Disir beginnen, Nidhogg zu beschwören.

Da Machiavelli wenig konkretes über Nidhogg weiß, fragt er ihn nach Informationen und Dagon berichtet davon, dass es Nidhogg schon gab, bevor sein Clan sich in den Meeren angesiedelt hat und sie die ersten waren, die die Erde bevölkert waren. Dees Frage, was er sei, ignoriert er. Er fährt mit seiner Erzählung fort und erklärt, dass Niflheim als Gefängnis für Nidhogg geschaffen wurde und dass die Älteren das Monster nicht getötet haben, da sie es als Waffe gegen andere - also wahrscheinlich Erdenfürsten oder Archone - einsetzen wollten. Machiavelli und Dee sind von der Information, dass es vor den Älteren noch andere Wesen gab, geschockt.

Dies scheint Dagon zu amüsieren und er berichtet weiterhin davon, dass Nidhogg, als er das letzte Mal freigelassen worden ist, außer Kontrolle geriet und tausende Menschen tötete. Auf Machiavellis Frage, ob die Disir ihn dieses Mal kontrollieren können, sagt Dagon nur, dass es damals dreizehn der besten Walkürenkriegerinnen nicht geschafft haben.

Später verlässt Nidhogg das Haus von Saint-Germain und Dagon schafft es zusammen mit den beiden Unsterblichen, das Auto zu verlassen, bevor es zertrampelt wird. Er sieht, dass das Ungeheuer Scathach in seinen Klauen hat, glaubt aber im Gegensatz zu Dee nicht daran, dass das bedeutet, dass sie tot ist. Ebenfalls wird er wütend, als Dee glaubt, dass Scathach so gut wie tot ist, da Nidhogg - ein Wesen ohne Angst - flieht und nur eine von drei Disir das Haus wieder verlassen haben.

Machiavelli erinnert sich an sein Versprechen und entlässt Dagon aus seinen Diensten, damit er Scathach finden und - wenn sie noch lebt - umbringen kann. Ebenfalls bezeichnet er ihn als Freund, was Dagon trotz der vierhundert Jahre, die sie zusammen sind, überrascht. Anschließend läuft er davon zum Fluss, da er weiß, dass Nidhogg diesen aufsuchen wird.

Er hat den Streithammer der Disir gefunden und denkt darüber nach, ob die Newmans die legendären Zwillinge sind. Er selbst bezweifelt dies, da er bereits vier Zwillinge mit goldener und silberner Aura sowie mehrere Einzelpersonen getroffen hat. Er folgt Josh und somit Nidhogg mit Scathach und sieht dabei noch einmal kurz Dee und Machiavelli wieder.

Er verschwindet im Fluss und nachdem Nidhogg besiegt und Scathach von ihm befreit ist, packt er sie und zerrt sie zurück in den Fluss.

Dort kämpfen die beiden gegeneinander, und trotz des Vorteils, den Dagon hat - er ist im Wasser und somit seinem Element, welches Scathachs Schlägen außerdem die Kraft nimmt - schafft er es nur, ihr das Gesicht zu zerkratzen, bevor sie ihn besiegt. Später behauptet Scathach, dass Dagon nach seiner Niederlage entkommen konnte, allerdings kann man annehmen, dass er sie dazu gebracht hat, sie freizulassen, indem er ihr Marethyus Namen sagte.

Die silberne Magierin Bearbeiten

Dagon arbeitet als Gefängniswärter in Danu Talis und lässt Marethyu zu Aten vor, nachdem dieser ihm vorhergesagt hat, dass er einmal auf dem Grunde eines Flusses gegen eine unbesiegbare Kriegerin kämpfen würde, diese ihn aber beim Aussprechen von Marethyus Namen entkommen lassen würde.

Später holt er Aten auf Ard-Greimnes, dem Herr des Gefängnisses, Befehl hin, aus seiner Zelle, wobei er ihn respektvoll behandelt und ihm das, was er von der Situation aus der Außenwelt weiß, zukommen lässt und realisiert, dass Aten sich freiwillig hat gefangen nehmen lassen. Er führt Aten zu Ard-Greimne, welcher ihn in der Spitze der Pyramide erwartet.

Zur Person Bearbeiten

Aussehen Bearbeiten

Dagon besitzt eine breite Brust und große, runde und lidlose Augen, welche wie die eines Fisches von einer durchsichtigen Schicht überzogen sind. In seinem Mund mit schmalen Lippen befinden sich zwei Reihen von kleinen, spitzen Zähnen. An jedem seiner Füße sind drei Zehen, welche mit Schwimmhäuten verbunden sind. Er riecht intensiv nach Fisch.

Wenn er im Wasser ist, wird er immer fischähnlicher. So befinden sich an seinem Hals offene Kiemen und die Augen treten weiter hervor.

Er kleidet sich, um in der Öffentlichkeit sein nicht-menschliches Erscheinungsbild zu verbergen, in einen schwarzen Anzug, trägt schwarze Handschuhe und eine verspiegelte Sonnenbrille.

Charakter Bearbeiten

Beziehungen Bearbeiten

Niccolò Machiavelli Bearbeiten

Dagon arbeitet seit vier Jahrhunderten für Niccolò Machiavelli. Der Grund dafür, in seine Dienste zu treten war die Tatsache, dass Machiavelli ihm einmal das Leben gerettet hatte. Trotz Machiavellis misstrauischem Charakter vertraut er Dagon, gesteht sich jedoch selber ein, dass er so gut wie nichts über ihn weiß. So war ihm lange Zeit nicht klar, weshalb Dagon Scathach hasst, auch wenn er Vermutungen hatte. Über die Jahrhungerte hat er ebenfalls begonnen, Dagon als seinen Freund anzusehen, was er jedoch erst bei ihrem Abschied erwähnt hat.

Scathach Bearbeiten

Dagon hasst Scathach, da sie vor langer Zeit aus einem unbekannten Grund seine Familie ausgelöscht hat. Im Laufe der Jahrhunderte hat er mindestens einmal versucht, sie zu töten - auf der Insel Capi. Jedoch scheint Scathach ihn zwar nicht leiden zu können, ihn aber auch nicht als große Bedrohung anzusehen, da sie den Kampf gegen ihn und andere Fischmenschen als "super Tag" beschreibt. Er versucht ein weiteres Mal, sie zu töten, nachdem sie gerade aus Nidhoggs Klauen befreit worden ist und kämpft auf dem Grunde der Seine mit ihr. Dort schafft er es, ihr im Gesicht einige Kratzer beizubringen, allerdings gewinnt sie nach eigenen Angaben trotz der Tatsache, in Dagons Element zu sein, ziemlich leicht. Später behauptet sie, er wäre entkommen, bevor sie ihn töten konnte, jedoch kann man annehmen, dass er ihr Marethyus Namen genannt hat und deshalb freigelassen wurde.

Fähigkeiten Bearbeiten

Waffen Bearbeiten

Er hat den Streithammer einer Disir aufgelesen, weshalb man annehmen kann, dass er in der Lage ist, damit zu kämpfen. Die einzigen Verletzungen, die er Scathach beigebracht hat, sind jedoch Kratzer, weshalb er wahrscheinlich auch mit seinen Klauen kämpfen kann.

Spezielle Fähigkeiten Bearbeiten

  • Er hat einen sehr ausgeprägten Geruchssinn. So bietet er an, Scathach und Saint-Germain in Paris - einer Stadt voller Menschen - zu verfolgen, da er ihre Spuren riechen kann.
  • Im Wasser ist er aufgrund seines fischähnlichen Körpers stärker.

Zitate Bearbeiten

Der dunkle Magier Bearbeiten

  • "Er wird alte Freund aufsuchen. Daheim benehmen sich die Leute anders. Sie werden unvorsichtiger. Und egal, wie lange Flamel nicht mehr in Paris gelebt hat, er wird die Stadt immer noch als sein Zuhause betrachten." - Dagon zu Machiavelli über Nicholas Flamel
  • "Ich bin der Letzte meiner Art und [...] du bist mir nicht ganz unähnlich." - Dagon zu Machiavelli
  • "Und ich dachte, du wüsstest alles." - Dagon zu Machiavelli
  • "Ich habe miterlebt, wie sie sich ganzen Armeen gestellt hat, und sie hat jahrhundertelang in einem Schattenreich der Unterwelt überlebt." - Dagon zu Machiavelli über Scathach
  • "Meine Leute nannten ihn den Leichenverschlinger. Es gab ihn schon, bevor unser Clan die Meere bevölkerte und wir waren die ersten, die diesen Planeten bewohnten." - Dagon zu Machiavelli und Dee
  • "Dass Scathach tot ist, glaube ich erst, wenn ich es mit eigenen Augen gesehen habe." - Dagon zu Machiavelli
  • "Du bornierter, arroganter Dummkopf! Irgendetwas im Haus hat Nidhogg vertrieben, deshalb läuft er weg. Und es kann nicht Scathach gewesen sein, weil er die in seinen Klauen hat. Und vergiss nicht: Nidhogg ist ein Wesen ohne Angst." - Dagon zu Dee
  • "Geh jetzt - und gib auf dich acht, mein Freund." - "Wie hast du mich genannt?" - "Mein Freund. Sei vorsichtig, die Schattenhafte ist gefährlich und hat schon zu viele meiner Freunde getötet." - Machiavelli und Dagon
  • "Endlich, Schattenhafte. Endlich." - Dagon zu Scathach

Die silberne Magierin Bearbeiten

  • "Es ist Zeit, Lord Aten." - Dagon zu Aten
  • "Wie, Lord Aten, man könnte ja fast meinen, Ihr hättet Euch freiwillig gefangen nehmen lassen." - Dagon zu Aten

Trivia Bearbeiten

  • Er spricht weder Französisch noch Italienisch sehr gut, sondern kommuniziert in der Regel in einer blubbernden, wohlklingenden Sprache, die er in seiner Jugend benutzt hat.
  • Genau wie die Franzosen des 16. Jahrhunderts vertritt er die Ansicht, dass Katharina de Medici aufgrund ihres Geburtslandes keine Französin ist.
  • Wenn er lächelt, bilden seine Lippen ein perfektes O.
  • Er schläft kaum noch, da er wie ein Hai schlafen und sich fortbewegen kann. Schläft er richtig, träumt er von den goldenen und silbernen Lichtern, welche den Untergang von Danu Talis eingeleuchtet haben.