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Aten war der letzte Herrscher von Danu Talis und ein Großer Älterer, welche seine Stadt an Marethyu verraten hat. Er ist der Herr von Niccolò Machiavelli, Sohn von Bastet und Amenhotep und Bruder von Anubis.

Historisches Bearbeiten

Aten - im deutschsprachigen Raum Aton - ist eine ägyptische Gottheit und als Sonnenscheibe verehrt worden. Unter König Echnation gewann Aton an Bedeutung und stieg über Sonnengott Re auf, wobei er früher teilweise als "Auge des Re" bezeichnet wurde.

Vor Echnatons Regierungszeit wird Aton als Re-Harachte [Verschmelzung der Gottheiten Re und Harachte] - also als Mensch mit Falkenkopf und Sonnenscheibe als Krone - dargestellt. Während Echnatons Herrschaft wird Aton zunehmend bloß als Sonnenscheibe dargestellt, deren Strahlen in Hände ausgehen, welche in späterer Zeit oft Ankh-Zeichen.

Er wird vor allem mit Voranschreiten der Zeit oft als Götterkönig dargestellt und in der Lyrik wird er als schöpferische und lebenserhaltende Kraft voller Licht angehen, dessen Abwesenheit Dunkelheit, Tod, Ohnmacht und dem Erstarken des Bösen gleichgesetzt wird.

Allerdings ist er eine sogenannte "Gotter-Naturerscheinung", deren Willen nur durch den König kundgetan werden kann.

Nach Echnatons Tod - der die traditionellen Götter durch die Enthebung von Priestern und die Schließung von Tempeln stark geschwächt hat - verschwand der Aton-Kult ziemlich schnell. Durch Haremhab, Oberbefehlshaber des ägyptischen Heeres und Stellvertreter vom späteren König Tutanchamun, wurde das Folgen von Aton jedoch konsequent gestoppt, was auch von seinen Nachfolgern weitergeführt wurde.

Die Nachwirkungen des Kults sollen jedoch die Ideen des Monotheismus - Glaube an einen einzigen Gott - sollen jedoch Grundsteine für andere Religionen wie beispielsweise das Judentum gelegt haben, wobei dies jedoch nicht klar nachweisbar ist.

Biografie Bearbeiten

Der schwarze Hexenmeister Bearbeiten

Aten tritt zum ersten Mal direkt nach der Gefangennahme von Marethyu und den anderen auf und spricht mit seinem Bruder Anubis über ebendiese. Während Anubis dafür ist, die Gefangenen hinrichten zu lassen, um Probleme zu vermeiden, ist Aten aufgrund seiner Neugier gegen diesen Vorschlag und appelliert an Anbuis' damaligen Wissensdurst, was jedoch fehlschlägt.

Da er weiß, dass sein Bruder gerne auf eigene Faust handelt, befiehlt er ihm, den Gefangenen nichts zu tun, sie nicht zu verhören und auseichend Verpflegung sicherzustellen.

Als Anubis anzweifelt, ob Atens Entscheidung die richtige ist, droht Aten ihm mit einem schlimmen Schicksal und fragt ihn, ob er glaube, dass er schwach geworden sei. Anubis verneint dies mit Verweis auf die Kriege gegen Archone und Erdenfürsten und erwidert, dass nur ein Dummkopf Aten für schwach halten würde, woraufhin dieser entgegnet, dass er [Anubis] kein Dummkopf sein solle. Er zeigt auf die Wesen in der Stadt und stellt klar, dass dies seine Untertanen sind und niemals die von Anubis sein werden. Er befiehlt ihm, den Mann mit der Hakenhand zu ihm zu bringen.

Er begrüßt Marethyu und fragt ihn, was dieser mit den Erdenfürsten zu tun gehabt hatte, da Marethyus Haken einen großen Platz in der Liste ihrer Könige einnimmt und befiehlt den Wachen, die beiden alleine zu lassen. Die beiden reden eine Weile, bis Marethyu Atens Frage, ob er sich vor ihm fürchte, zurückgibt. Aten sagt, dass er sich für das, wofür Marethyu steht - den Untergang seiner Welt - fürchte.

Als Marethyu sagt, dass er Atens Welt nicht zerstören sondern retten möchte, denkt dieser zuerst, dass er scherzen würde, allerdings erklärt Marethyu, dass die Gesellschaft von Danu Talis sich selbst und somit auch das ganze Kontinent zerstören würde. Er erzählt Aten, dass er Jahrtausende für die Möglichkeit, nun bei ihm zu stehen, gelitten hat und stellt Aten vor eine Wahl: Entweder wird Danu Talis zerfallen und damit die gesamte Welt vernichten, oder es wird untergehen und als die größte Zivilisation überhaupt in die Geschichte eingehen und Vorbild für viele neue sein.

Aten glaubt Marethyu und fragt ihn, was er für die zweite Möglichkeit tun würde, woraufhin der Mann mit der Hakenhand sagt, dass Aten die Stadt an ihn verraten müsste.

Aten und Marethyu eilen durch einen Korridor und Aten fragt ihn, weshalb er alles getan hat, was er getan hat, woraufhin Marethyu erwidert, dass er es tun musste und die Welt dann eine andere gewesen wäre. Als Aten wissen möchte, woher Marethyu seinen Haken habe, sagt dieser, dass es der Preis für etwas anderes war, was Aten versteht und sagt, dass er auch den Preis seines Handelns kennt und weiß, dass er wahrscheinlich sterben wird.

Er gibt Marethyu das praktisch unzerstörbare Kristallvimana und lehnt das Angebot ab, mit ihm zu kommen und bleibt. Er bleibt und wird von Anubis festgenommen. Auf die Frage, weshalb er Marethyu entkommen gelassen hat, erwidert er, dass er die Stadt retten wollte.

Zur Person Bearbeiten

Aussehen Bearbeiten

In ihrer Kindheit sahen sich Aten und Anubis zum Verwechseln ähnlich, allerdings hat bei beiden der Wandel eingsetzt. Schädel, Kieferknochen und Nase sind länger als bei einem Menschen, genau wie die Lippen dicker und die gelben Augen schräger sind und tiefer in den Höhlen liegen. Sein Körper hat sich ebenfalls verformt, weshalb er einen Umhang aus Metall trägt, um diese zu verbergen. Man kann darauf schließen, dass er kupferfarbene Haut besitzt.

Beziehungen Bearbeiten

Stammbaum Bearbeiten

                        Unbekannt ⚭ Thot
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 ZephaniaMars Ultor                                       Bastet ⚭ Amenhotep
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Romulus Remus   Ard-Greimne ⚭ Unbekannt      Unbekannt ⚭ Aten    Anubis Unbekannt    
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               unbekannt  Aoife  Scathach

Anubis Bearbeiten

Aten und Anubis sind zwar Brüder, jedoch ist ihre Beziehung nicht besonders gut. Anubis neigt dazu, hinter Atens Rücken zu handeln, was dieser ziemlich gut weiß. Ebenfalls scheint Anubis ihm nicht besonders viel Respekt entgegen zu bringen, da er während seiner Ansprache spöttisch grinst, da er glaubt, Aten würde dies nicht sehen. Trotzdem fürchtet er sich immer noch vor Aten, da er weiß, was er für ein guter Krieger ist und ein anderer Bruder von ihnen schon die Konsequenzen von Atens Wut zu spüren bekommen hatte. So scheut er sich vor einer direkten Auseinandersetzung.

Trotz Misstrauen und Differenzen zwischen den Brüdern bedeutet Anubis Aten etwas, was teilweise auch der Grund dafür ist, dass Aten Anubis nicht schon längst getötet hat. Er bedauert ebenfalls den Wandel in Anubis' Charakter.

Allerdings möchte Anubis auch Atens Posten als Herrscher über Danu Talis und zögert nicht, seinen Bruder in Ketten zu legen, als dieser sich als Verräter entpuppt, will ihn jedoch nicht selbst töten, worauf man schließen kann, dass es noch geschwisterliche Gefühle zwischen beiden gibt. Ebenfalls hat er auch schon vor Marethyus Auftauchen einen Komplott ausgearbeitet.

Charakter Bearbeiten

Aten ist kein besonders sanftmütiges Wesen. Zwar besitzt er einen Gerechtigkeitssinn und die Bereitschaft, sich für das zu opfern, was ihm wichtig ist, jedoch kann er auch hart und grausam sein. So schreckte er nicht davor zurück, einen Bruder von ihm zu töten, löst ein Massacker in Ägypten aus und kämpfte in Kriegen gegen Archone und Erdenfürsten. Auch scheint er eine gewisse Vorliebe dafür entwickelt zu haben, seine Macht auszuspielen und sich selbst zu inszenieren, ist jedoch auch in der Lage, in einer Niederlage seine Würde zu bewahren und wäre für seine Ideale gestorben. Quetzalquoatl beschreibt ihn als einen sehr loyalen Freund und die Person, die ihm Mut für ein Weiterleben geschenkt hat.

Zitate Bearbeiten

Der schwarze Hexenmeister Bearbeiten

  • "Stelle meine Entscheidungen nicht in Frage, Brüderchen. Denk dran, was mit unserem anderen Bruder geschehen ist. Du wirst ohne Widerrede tun, was ich dir sage. Sollte unseren Besuchern irgendetwas passieren, werde ich persönlich dich zur Rechenschaft ziehen." - Aten zu Anbis
  • "Du glaubst wohl, das Leben hier hätte mich milder gestimmt. Du glaubst wohl, der Wandel hätte mich geschwächt. Und ein weichherziger, schwacher Herrscher könnte leicht vom Thron stoßen und durch einen stärkeren ersetzt werden. Aber du vergisst, Bruder, dass ich so viele Spione in der Stadt habe wie Blumen auf dem Dach hier. Ich weiß, was du gesagt hast, und ich weiß um das Komplott, dass du geschmiedet hast." - Aten zu Anubis
  • "Unbedeutende Menschen, ja. Aber es ist mein Volk, sie sind meine Untertanen. Nicht deine. Niemals deine. Wenn du meine Entscheidungen noch einmal infrage stellst, bringe ich dich um. Wenn du dich in der Öffentlichkeit noch einmal negativ über meine Königin äußerst, bringe ich dich um. Hast du mich verstanden?" - Aten zu Anbis
  • "Du bist mein Bruder, und auch wenn es dich überraschen mag: Ich liebe dich. Das ist der einzige Grund, weshalb du diesen Tag überlebst." - Aten zu Anubis
  • "Alles hat seinen Preis." - Aten zu Marethyu
  • "Anubis und Bastet werden darin die Ausrede sehen, die sie brauchen, um gegen mich vorzugehen. Isis und Osiris werden den Rat der Älteren einberufen und erklären, dass ich unfähig sei, zu regieren. Und wahrscheinlich werfen sie mich in den Vulkan." - Aten zu Marethyu
  • "Ich habe getan, was ich tun musste, um die Welt zu retten." - Aten zu Anubis
  • "Aten der Schwurbrecher. Klingt nicht schlecht, oder?" - Aten zu Anubis

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